Es ging also um Samstag morgen um zehn Uhr in Delligsen los, Antje, Robert, Guido und ich besetzten Robert’s Passat mit einer leider etwas zu warmen Kiste Warsteiner und ein paar Klamotten für die nächsten Tage.
Nach ein paar Flaschen Pils und guter Musik gastierten wir zwischendurch noch kurz bei Bürger King in Wollin und kurze Zeit später ist dann noch Falk zu uns gestoßen, der direkt von der Arbeit (in Polen) kam.
Also ging die lustige Reise nun mit zwei Autos weiter nach Antjes’s Oma in Lübbenau, wo wir freundlicherweise gastieren durften! Als wir endlich ankamen war es auch schon halb drei, jetzt mussten wir noch einen kleinen Zwischenstopp im Kaufland machen um noch was zu schlucken für den Tag zu kaufen, ich wusste gar nicht das man für Sekt-Energy sage und schreibe 46€ bezahlen kann…………………
So, und nun ab zur Oma. Dort angekommen, erst mal alles abgecheckt und sieh da, Antje’s Onkel der auch dort wohnt hat einen kleinen netten Kiosk mit lecker watt zu schlucken und Arena! Also erst mal Pils und Fußball gucken. Doch irgendwie lockte uns dann doch mehr der Sekt-E. und so ließen wir die Korken knallen. Vollsuff allez!
Nachdem der Sekt-E. Vorrat schon langsam zu neige gegangen war, viel irgendjemanden ein, ein Werbeplakat für ein Handballspiel gesehen zu haben. Also beschlossen wir dort hin zu fahren und den Ortsverein zu unterstützen, schnell ein Taxi gerufen und ab zur Handballarena des TSG Lübbenau, wo das Spiel gegen Oranienburg stattfinden sollte.
Einwurf war um 18 Uhr, wir schmückten die 3€ Eintritt und postierten uns mit einer Runde Pils hinter dem Tor der Gastmannschaft.
In der ersten Halbzeit stellten wir dann fest das auf der Tribüne sogar ein paar Trommler aktiv waren. Also beschlossen wir in der Halbzeitpause den Standort zu wechseln und uns zu den Trommler zu stellen. Ich weiß leider nicht mehr wie es zur Halbzeit stand, aber sicher nicht so prall für den TSG.
Noch schnell Pils geholt und dann unsere neuen Plätze eingenommen. Anpfiff zur zweiten Halbzeit! Die Fan’s des Handballsports guckten uns zwar ein bisschen komisch an, aber irgendwie konnten wir das gar nicht verstehen J.
Wir starteten lautstark mit unserem Support für den TSG, wir brachten die Halle so zu sagen zum beben, zumindest da wo wir standen.
Die Trommler des TSG waren leider mit unseren Gesängen und deren Melodie/Takt nicht ganz so vertraut, aber so nach und nach klappte das dann auch schon Recht gut, spätestens als Guido den Trommelstock in die Hand nahm. Auch der lauteste Gesang und die wahrscheinlich beste Unterstützung der Vereinsgeschichte konnte nicht verhindern das der Landesligist TSG Lübbenau 28:19 verlor.
Wir waren jedenfalls mit dem Support zufrieden und konnten beruhigt unsere restliche Abendtour fortsetzten.
Taxi gerufen und dann Richtung Groß Klessow (oder so ähnlich?????) zur Oldieparty. Verdammte 4€ Eintritt und ich kann euch sagen, man war das ein scheiß Schuppen, wir haben es dort gerade mal eine Stunde, also ein Pils und ein Potsdamer (igitt) ausgehalten. 21Uhr, Taxi gerufen und ab zum Hbf Lübbenau. Dort gab es, wie der Taxifahrer sagte, eine Jugendkneipe. Also rein ins “Five“, doch dort guckte man uns schon ziemlich komisch an und irgendwie waren auch alle Plätze plötzlich reserviert. Tja, also ohne Pils und mit viel Hunger wieder raus und was anders suchen. Es gab in ganz Lübbenau nicht einen Dönerladen, so mussten wir dann auf eine Pizzeria ausweichen.(bei fragen über das essen, bitte an Guido wenden)
Nach dem kleinen Schmaus, plagte uns auch wieder mal der Durst und wir zogen zu Fuß weiter zu nächsten Kneipe. Der “Heuschober” war auch recht amüsant und wir wurden oft angesprochen ob wir nicht die wären die vorhin beim Handball waren……………!
Ok, das war dann unsere letzte Kneipe an diesem Abend und wir zogen dann so gegen eins Richtung Schlafstätte ab. Man muss ja auch bedenken das wir schon seit zehn Uhr morgens am tanken waren….!
Am nächstem Morgen mussten wir dann feststellen das wir uns doch recht bekannt gemacht hatten am Abend zuvor J!!
Nach ’’ne Tasse Kaffee musste dann endlich auch der Rest Sekt-E dran glauben und so fuhren wir dann schon wieder feucht fröhlich gegen 12 Uhr Richtung Cottbus ( das ja noch 30 Automin. entfernt lag).
In Cottbus angekommen, erst mal futtern. Danach wollten wir eigentlich auf den Sonderzug warten und vertrieben uns die Zeit im Bahnhof bei kühlem Pils und Orion ( Umschnalldildo, Fruchtblase etc.).
Wir haben uns dann umentschieden und zogen doch schon früher zum Stadion der Freundschaft, auf dem Weg noch kurz Roman hallo gesagt und so gegen drei sind wir dann angekommen.
Einige Busse waren schon vor Ort, noch schnell den scheiß Rucksack abgeben, der jetzt wahrscheinlich schon irgendwo in Polen ist, und rein in den Block. Dieser füllte sich dann auch relativ schnell und es wurde ein ganz ansehnliche Truppe. Die Stimmung in der ersten Halbzeit, war ok, konnte aber besser sein. Aber wer will sich bei der Leistung der Jungs auf’m Platz schon darüber beschweren? 2 Min. gleich die Führung und wie sollte es anders kommen, im Gegenzug der Ausgleich……..!!!
Aber wie auch das Spiel wurde auch spätestens in der zweiten Halbzeit die Stimmung besser und wir gewannen das Ding verdient mit 3:2!!!!
Nach dem Spiel sind wir dann mit dem Mop zum Bahnhof gezogen und dort dann gleich ins Auto und ab Richtung Westen, wo wir nach einer doch Recht lustigen Rückfahrt dann um ca. 1 Uhr in Delligsen ankamen.
Fazit: Dafür das wir “nur” 5 Leute waren war es eine geniale
Auswärtsfahrt mit vielen spaßigen Aktionen neben dem
Fußball!!
Natürlich noch besser wenn man mit 3 Punkten wieder
nach hause fährt, so wie es ja bekanntlich der Fall war!
Definitiv ist Cottbus immer eine Reise wert, denn der Spaßfaktor
ist dort garantiert immer hoch!!!!
DORTMUND TILL I DIE
Matthias